25. September 2014 / Amir Kaviani

Projektstart

Am 20.09.14 fand der Auftaktworkshop im ‚Denkwerk‘-Projekt statt, das durch die Robert Bosch Stiftung gefördert wird.

Auftaktworkshop im Denkwerk-Projekt

Schüler, Lehrer und Wissenschaftler beschäftigen sich ein Jahr lang gemeinsam mit dem Landschaftsraum Tübingen und Reutlingen

Mit Beginn des neuen Schuljahres startet ein ganz besonderes Projekt für Schüler der Wirtschaftsgymnasien in Tübingen und Reutlingen. In Kooperation mit dem Institut für Landschaftsplanung und Ökologie bearbeiten sie im Projekt „Wirtschafts- und Naturräume: Landschaft als Ressource und Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen“ ein ganzes Jahr lang eigene Themen und Fragestellungen rund um ihren Landschaftsraum. Das Projekt wird im Programm ‚Denkwerk‘ der Robert Bosch Stiftung gefördert und unterstützt regionale Projektpartnerschaften zwischen Schülern, Lehrern und Wissenschaftlern.

In unserem Projekt sollen die Schüler befähigt werden, mit Hilfe verschiedener Techniken und Formate die Geschichte einer Landschaft, ihr heutiges Bild und die Wirkungszusammenhänge zwischen Wirtschafts- und Naturraum „lesen“ zu können. Durch Feldforschungen können sie die Bindungen der Bewohner an ihre Landschaft ergründen. Wir setzen uns mit der Landschaftsgeschichte, Landschaftsanalyse und -bewertung auseinander und versuchen eine interdisziplinäre Betrachtung der wirtschaftlichen, ökologischen sowie der sozialen, ästhetischen, emotionalen Dimensionen von Landschaft zu vermitteln. Gleichzeitig ermöglicht es den Schülern, ihre Region, ihr Wohnumfeld bewusst(er) wahrzunehmen und zu reflektieren.

In einem Auftaktworkshop am Samstag, den 20.09.14 tauschten sich die Schüler anhand eigener Bilder und erarbeiteter Beschreibungen über ihre Lieblingsorte, Sehnsuchtsorte und Orte, die man einem Freund zeigen würde aus. Bilder und Reflexionen münden in eine Ausstellung, die an beiden Orten demnächst gezeigt werden soll.

Projektbeteiligte:
Wilhelm-Schickard-Schule Tübingen
Theodor-Heuss-Schule Reutlingen
Institut für Landschaftsplanung und Ökologie, Universität Stuttgart (Dr. Susanne Kost)
Mit inhaltlicher Unterstützung der FH Rottenburg (Prof. Heidi Megerle) und anderer externer Fachleute

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Schüler und Lehrer der Wilhelm-Schickard-Schule Tübingen und der Theodor-Heuss-Schule Reutlingen sowie Wissenschaftler des ILPÖ

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Was macht meinen Lieblingsort aus? Was verbinde ich mit einem Sehnsuchtsort? Wenn ich Besuch bekomme, was möchte ich dann einem Freund unbedingt in meiner Wohngegend zeigen? Diese Fragen diskutierten die Schüler während des Workshops.

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Die Wissenschaftler interessiert mit Beginn des Projekts, was die Schüler mit ihrer sie umgebenden Landschaft assoziieren, wie sie ihre Freizeit verbringen, welche Orte sie wie wahrnehmen. Dazu wurde ein Fragebogen entwickelt, der am Ende des Schuljahres nochmals ausgefüllt werden soll, um festzustellen, ob die gemeinsame Arbeit zu einer Sensibilisierung für Landschaftsthemen geführt hat.

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Auch die Lehrer schwitzen über dem Fragebogen.

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Wie stellen wir uns unsere Ausstellung vor? Welche Botschaft soll sie vermitteln? Nach welchen Kriterien ordnen wir unsere verschiedenen thematischen Orte?

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Erste Ausstellungsideen werden am Ende des Workshop-Tages von den Schülern beider Schulen vorgestellt.

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Die Ideen werden im Seminarkurs ausgearbeitet und in einer Ausstellung umgesetzt.

    

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