15. Oktober 2015 / Orlin Mitov, Susanne Kost

Projektstart zweite Runde

Am 26.09.15 fand der Auftaktworkshop im ‚Denkwerk‘-Projekt statt, das durch die Robert Bosch Stiftung gefördert wird.

Mit Beginn des neuen Schuljahres 2015/16 startet zum zweiten Mal das Kooperationsprojekt „ Wirtschafts- und Naturräume: Landschaft als Ressource und Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen“ , an dem das Institut für Landschaftsplanung und Ökologie der Universität Stuttgart und zwei Wirtschaftsgymnasien in der Region beteiligt sind. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit im vergangenen Jahr trafen sich am 26.09.15 die LehrerInnen und SchülerInnen der Wilhelm-Schickard-Schule (Tübingen) und der Theodor-Heuss-Schule (Reutlingen) mit der Projektleiterin Dr. Susanne Kost (Uni Stuttgart) zu einem Auftaktworkshop. Das Projekt wird durch die Robert Bosch Stiftung gefördert.

 

Das Projekt

Im Laufe des Schuljahres werden sich die SchülerInnen beider Gymnasien mit den Wirtschafts- und Naturräumen in und um Tübingen und Reutlingen auseinandersetzen und im Rahmen eines Seminarkurses eigenständig eine Seminararbeit entwickeln. Die Ergebnisse des Projekts werden am Ende des Schuljahres in einer gemeinsamen Ausstellung präsentiert.

„Was prägt unsere Landschaft?“, „Welches Bild ihrer Landschaft haben Menschen über die Zeit entwickelt?“ und „Was bedeutet Heimat für mich?“ – das sind zentrale Fragen, die im Mittelpunkt des Seminarkurses, von gemeinsamen Exkursionen und anderen Aktivitäten stehen. Im Laufe des Projekts erhalten die SchülerInnen erste Einblicke in die universitäre Forschung und werden in die Arbeit mit aktuellen wissenschaftlichen Methoden eingeführt. Diese können sie dann aktiv, begleitet durch studentische Unterstützung, bei der Bearbeitung des eigenen Themas einsetzen.

 

Der Auftakt

Beim ersten Treffen am 26.09.15 galt es, in den Räumen der Wilhelm-Schickard-Schule in Tübingen den Rahmen für die gemeinsame Arbeit zu setzen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde bekamen die SchülerInnen einen ersten Input, in dem die Ziele und Inhalte des Projekts erläutert wurden.

Unsere Auftaktveranstaltung stand unter dem Motto „Unsere Heimat, unsere Landschaft“. In kleinen Gruppen wurden die Lieblings-, Vorzeige- und Sehnsuchtsorte , die die SchülerInnen über die Sommerferien fotografiert, gesammelt und zusammen gestellt hatten, gemeinsam diskutiert. Jede Gruppe gestaltete im Laufe des Tages eine Pinnwand mit den Bildern der „eigenen“ Orte und entwickelte daraus ein erstes Konzept für ein Plakat. Während der Präsentationen ergaben sich lebhafte Diskussionen dazu, welche vorgefasste Bilder man von bestimmten Landschaften (in diesem Fall das Ruhrgebiet) im Kopf hat oder auch darüber, ob Sehnsuchtsorte sich nachbilden lassen (zum Beispiel in Freizeitparks). Darüber hinaus füllten die SchülerInnen einen wissenschaftlichen Fragebogen aus, in dem sie nach ihren Kenntnissen über die Region sowie nach den eigenen Zugängen zu und Wahrnehmung von Landschaft gefragt wurden.

Beitrag der Wilhelm-Schickard-Schule Tübingen zur Auftaktveranstaltung

Projektbeteiligte:

Institut für Landschaftsplanung und Ökologie, Universität Stuttgart
Wirtschaftsgymnasium der Wilhelm-Schickard-Schule Tübingen
Wirtschaftsgymnasium der Theodor-Heuss-Schule Reutlingen

Gefördert im Denkwerk-Programm der Robert Bosch Stiftung

Kontakt:

Dr. Susanne Kost

Institut für Landschaftsplanung und Ökologie, Universität Stuttgart

Email:

SchülerInnen und LehrerInnen der Wilhelm-Schickard-Schule Tübingen und der Theodor-Heuss-Schule Reutlingen
SchülerInnen und LehrerInnen der Wilhelm-Schickard-Schule Tübingen und der Theodor-Heuss-Schule Reutlingen

 

Präsentation der ersten Ergebnisse
Präsentation der ersten Ergebnisse

 

Feedback-Runde
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